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Frühjahrsputz bei den Friedenslinden



Heidelsheim. In Heidelsheim stehen fünf Linden als Naturdenkmal und historische Mahnung für den Frieden. Die Heidelsheimer SPD hat nun das Gelände rund um die Bäume im Rahmen eines Frühjahrsputzes auf Vordermann gebracht. Linden können bis zu 1.000 Jahre alt werden und einen Stammesumfang von fünf Metern erreichen. Der Heidelsheimer Heimatforscher und Ehrenbürger Otto Härdle bezeichnete die Linden in seinen Heidelsheimer Entdeckungen als Geschichtsdenkmal. So wurden die Linden und ihr Standort Ende der 1980er Jahre zum Naturdenkmal erhoben. Gepflanzt wurde die erste Linde nach dem 30-jährigen Krieg (1618-1648), den nur ein Viertel der Bevölkerung überlebte. Die Menschen verbanden mit der schon bei den Germanen heiligen Linde die Hoffnung auf Frieden. Doch vier Jahrzehnte später erfolgte im Zuge des pfälzischen Erbfolgekrieges (1688-1697) die nahezu totale Niederbrennung von Heidelsheim, die zweite Friedenslinde wurde gepflanzt. Seit dieser Zeit nennt sich das Gelände „Lindenbäume“, zuvor hieß es „Am Kreuzweg“. Die damals bestehenden Grund- und Flurbücher wurden in den Kriegsflammen vernichtet. Nach dem deutsch/französischen Krieg im Jahre 1870/71 pflanzten die Heidelsheimer die dritte Linde, vier Heidelsheimer Bürger waren aus diesem Krieg nicht mehr nach Hause zurückgekehrt. Erneut wurde mit der Linde die Hoffnung auf Frieden gepflanzt. Doch wieder war die Mahnung vergeblich. Erst die vierte Linde, die anlässlich der Wiedervereinigung von 1990 gepflanzt wurde, hat bis heute die Friedens-Mahnung nicht erschüttert. Die fünfte Linde folgte anlässlich des 100-jährigen Bestehens der SPD in Heidelsheim im Jahr 2003. Die Friedenslinden prägen die Landschaft bis heute. Mit ihnen verbunden ist die Mahnung für den Frieden.