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Friedenslinden haben Tradition
 
Am 9. Mai 2003 haben die Feierlichkeiten anlässlich des 100 jährigen Bestehens des Ortsvereins Heidelsheim begonnen.
Eine "Friedenslinde" wurde gepflanzt. Mitglieder des Ortsvereins, Familienangehörige des Heimatforschers Otto Härdle
und interessierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um die Neupflanzung neben dem noch vor handenen Stumpf
des alten Baumes zu sehen. Schon seit 1648 wachsen in Heidelsheim die Friedenslinden Anlässlich des 100-jährigen
Ortsvereins-Jubiläums pflanzte die SPD Heidelsheim im Mai 2003 beim Naturdenkmal "Friedenslinden" eine Linde.
Die Heidelsheimer Friedenslinden haben ihren Anfang im Jahre 1648. Das Ende des 30-jährigen Krieges war für die
leidgeprüfte Bevölkerung von Heidelsheim Anlass genug, einen Baum zu pflanzen. Ca. fünfzig Jahre später soll die
zweite Friedenslinde dazugekommen sein, geschaffen von den überlebenden des "Pfälzischen Erbfolgekrieges" (1688-1697).
Damals wurde Heidelsheim nahezu vollständig nieder gebrannt. über einen langen Zeitraum bestand das Naturdenkmal als
drei Bäumen; der dritte wurde am Ende des deutsch-französischen Krieges 1870/71 gepflanzt. Schließlich kam eine
vierte Linde anlässlich der Wiedervereini- gung im Jahre 1989 hinzu. Eine Linde aus dem 17. Jahrhundert musste aus
Altersgründen entfernt werden, lediglich der Baumstumpf ist noch vorhanden. In unmittelbarer Nähe wird nun die neue
Linde ihre Wurzel schlagen. Geschichte nicht vergessen - Kultur pflegen. Dies ist für die Heidelsheimer SPD der Grund
gewesen, die untergegangene Linde zu ersetzen und gleichzeitig dem Heimatforscher und Ehrenbürger Otto Härdle für
seine Bemühungen um das Ge-schichts- und Naturdenkmal "Friedenslinden" zu danken.